Vom Magen bis in die Tasse

© Apichart Weerawong, AP

© Apichart Weerawong, AP

Man kann es sich kaum vorstellen, eine der teuersten Kaffeebohnen der Welt soll direkt aus dem Hintertürchen von Dickhäutern kommen? Ja richtig gehört, Kaffee – ausgeschieden von einem Tier, genauer gesagt vom Elefanten. Diese Kaffeesorte nennt sich “Black Ivory“ – schwarzes Elfenbein, ihr Ursprung liegt im Norden Thailands.

Die Grundlage bildet die Sorte Thai Arabica, sie gedeiht in einer Region rund 1500 Meter über dem Meer, das Hochland begünstigt die Entwicklung der Bohne. In Chiang Saen im Norden Thailands sind ca. 25 Elefanten mit der „Produktion“ des „Black Ivory“ beschäftigt. (mehr …)

Kunst in der Kaffeetasse

© Kohei Matsun

© Kohei Matsun

Trinken Sie Ihren Cappuccino gerne mit viel Schaum und ein bisschen Kakaopulver darüber gestreut? Dann sind Sie bei ihm genau richtig: Kohei Matsuno ist ein japanischer Schaumkünstler, der aus seiner eigenen portablen Espressomaschine 2D- und 3D-Kunstwerke zaubert. Seine Maschine hat den Vorteil etwas mehr Schaum als normal zu produzieren.  Kohei Matsuno ist in ganz Tokio unterwegs und kreiert seine eigene Kaffeekunst. Der Barista zaubert mit Löffeln und kleinen Pinseln faszinierende Kunstwerke. Es entstehen zum Beispiel kleine Hunde, Katzen, Bärchen oder geniale Kaffeeporträts von bekannten Gesichtern. (mehr …)

Das grösste Portrait aus Kaffeebohnen der Welt

Dass sie lecker sind wissen wir alle, der russische Künstler Arkady Kim hat allerdings noch einen ganz anderen Verwendungszweck für die kleinen Bohnen gefunden. Innerhalb von 12 Tagen hat er mit seinen 5 Helfern ein 30qm grosses Kunsterwerk geschaffen. Dafür hat er insgesamt 120 kg Kaffeebohnen unterschiedlich lange geröstet um die verschiedenen Brauntöne zu bekommen. Anschliessend wurden die Bohnen wie ein Mosaik aufgeklebt.

Das Kunstwerk heisst übrigens „Awakening“ und wurde im Gorky Centra Park in Moskau erschaffen. Das Bild ist übrigens nicht nur visuell interessant, es verströmt auch ein angenehmer Kaffeeduft.

Arkady Kim - Fast fertig (mehr …)

Vom Arbeitsplatz aus den Kaffeeautomaten bedienen

NetKafyEinfach am Computer den Kaffee auswählen und auf Start drücken, danach gemütlich zum Kaffeeautomaten im Raum nebenan schlendern und schon steht der gewünscht Kaffee bereit. Klingt nach einen Wunschtraum? Ist aber bereits Wirklichkeit! Die schweizer DBS AG aus Wetzikon hat die erste über das Netzwerk steuerbare Kaffeemaschine entwickelt. NetKafy heisst das Gerät und bietet einige Finessen. Neben Kaffee kann natürlich auch ein Espresso bestellt werden. Damit der auch in der dafür vorgesehenen Tasse landet wurde eigens ein Mehrfachtasseneinzug entwickelt. Je nach Auswahl wird eine Kaffee- oder Espressotasse unter den Ausguss der Automaten gefahren. (mehr …)

Coffee! – klasse Video zum Thema Kaffee

Sehr schöne Zusammenstellung zum Thema Kaffee von . Lohnt sich aufjedenfall das anzuschaun

Kaffeeroboter vorgestellt

GreifarmMan könnte jetzt meinen es handelt sich um einen neuen Roboter der einem das Kaffeebrühen und Servieren abnimmt. Allerdings ist dieses, von amerikanischen Wissenschaftler entwickelte, Modell weniger eine Hilfe beim Kaffeekochen, vielmehr funktioniert der Roboter dank der Hilfe von Kaffeepulver.

Der Roboter besitzt einen neuartigen Greifarm, der aus einer Art Luftballon besteht, welcher mit Kaffeepulver gefüllt ist. Zupacken kann er in dem der Arm auf einen Gegenstand gedrückt und dann die Luft aus dem Ballon gesaugt wird. Durch den niedrigeren Druck wird der Griff des Greifarms fester und der Gegenstand kann angehoben werden. Lässt man wieder Luft in den Ballon so löst sich der Griff und der Gegenstand wird losgelassen. Man kennt den Effekt eventuell von vakuumisierten Kaffeepulverpackungen, die sich, bis zum Öffnen auch wie ein fester Klotz anfühlen. Wenn man die Packung öffnet ist der Klotz plötzlich formbar. (mehr …)

Gerührt nicht geschüttelt

Lazy MugGerade keinen Löffel zur Hand? Keine Lust aufzustehen um einen zu holen?

Dieser Becher schafft Abhilfe, er hat nämlich den „Löffel“ schon mit eingebaut. Einfach auf den Knopf am Griff drücken und schon fängt der Kaffee an, sich wie von Geisterhand zu drehen. Kein lästiges Rühren, kein Spritzen, einfach abwarten bis der Kaffee gut umgerührt ist.

Wie das Funktioniert? Der Becher hat zwei AAA Batterien im Boden, welche einen kleinen Propeller am Boden der Tasse antreiben. Der Propeller schafft bis zu 3000 Umdrehungen pro Minutes und macht den Kaffee schön cremig. Im Gegensatz zu den Batterien ist ein Deckel im Lieferumfang dabei, der einerseits den Kaffee schön warm hält, sich andererseits auch wunderbar als Untersetzer nutzen lässt.

Natürlich kann man die Tasse nicht nur für Kaffee verwenden, sondern auch für Tee, Kakao und andere Getränke.

Einen kleinen Nachteil hat die Tasse allerdings, durch die eingesetzten Batterien ist sie leider nicht spülmaschinen- bzw. mikrowellenfest.

Ob einem die Tasse nun gefällt oder nicht bleibt jedem selbst überlassen, ein witziger Gag ist sie allemal.

(mehr …)

Bester Kaffee oder einfach ungeniessbar?

Piti luwakDer beste Kaffee entsteht angeblich aus Bohnen, die schon durch den Verdauungstrakt von Zibetkatzen gewandert sind. Das seltsame Getränk heißt Kopi Luwak, ist bei Kaffeefans der Hit und schmeckt angeblich sehr erdig. Gewonnen wird der Feinschmeckerkaffee aus Bohnen, die von indonesischen Palmäffchen gegessen, verdaut und wieder ausgeschieden wurden. Die Bohnenreste sind begehrt und sehr rar.

Die weltweit gesammelte Menge beträgt im Jahr nur rund 250 Kilo. In England ist Kopi Luwak deswegen kaum erhältlich, nur in den USA und Japan kann man mitunter einen Schluck bekommen. Aber nach Ansicht des US-Restaurantkritikers Chris Rubin lohnt sich die Ausgabe für die ungewöhnliche Delikatesse.

Ob die Körpersäfte des Affen für einen besonderen Geschmack sorgen oder ob die Affen einfach nur die reifsten und schmackhaftesten Bohnen essen, ist bislang noch nicht erforscht. Das Rezept für den Kaffee ist jedenfalls uralt. Es wurde in Amerika und Europa aber erst bekannt, nachdem Forschungsreisende das Getränk auf den indonesischen Inseln Sumatra, Java und Sulawesi gekostet hatten.