Geröstet, Gemahlen, Gebrüht

© Bonaverde

Wie lieben Sie ihren Kaffee? In der Kaffeemaschine gemahlen? Schon als Pulver? In Kapselform? Oder wollen Sie einmal einen ganz frischen Kaffee aus gerade gerösteten und gemahlenen Bohnen? Dann ist die neue Kaffeemaschine von Bonaverde, welche eine Revolution für den Kaffeemarkt bedeuten könnte, genau das richtige für Sie. Vor ca. 2 Jahren haben die zwei Berliner Hans Stier und Felix Artmann die erste Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine der Welt gebaut.  Das Berliner Startup begann die Umsetzung seiner Vision mit der Entwicklung von 135 Prototypen und liess den frisch gerösteten Kaffee von über 15‘000 Menschen testen. Für die perfekte Röstung forschten sie zwei Jahre lang an der genauen Abstimmung von Temperatur und Zeit, um schliesslich ein optimales Ergebnis in der kleinen Maschine zu erreichen. In einem hochlegierten Edelstahlbehälter mit Entlüftungssystem wird ein Rotationssystem verwendet, welches den Rauch absorbiert und den Duft von frisch gerösteten Kaffeebohnen entfesselt.

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Mit Hilfe einer Kickstarter-Kampagne hat sich Bonaverde das nötige Grundkapital verschafft um das ehrgeizige Projekt umsetzen zu können. Für die erste Serienproduktion waren 135.000 US-Dollar notwendig. Insgesamt wurden umgerechnet sogar 500‘000 Euro eingesammelt. Wie beim Crowdfunding üblich erhalten die Kleininvestoren etwas für Ihr Geld. Für 300 US-Dollar konnte man sich eines der ersten Modelle sichern, die im Herbst dieses Jahres ausgeliefert werden sollen. Inbegriffen sind Versandkosten, 3 Kilogramm Kaffeebohnen von Henry Hueck aus Nicargua (einer der ausgewählten Kaffeebauer von Bonaverde) und ein handgenähte Hipster-Jutebeutel. Wer 10.000 US-Dollar beisteuerte, bekam neben der weltweit ersten Röst-Mahl-Brüh-Kaffeemaschine einen Flug zu einem der ausgewählten Kaffeebauern der Bonaverde dazu.

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Neben dem Geschmackserlebnis geht es Bonaverde aber auch darum den Direkthandel zwischen den Bauern und Konsumenten zu etablieren. Dies soll mehr Transparenz und Fairness in das Kaffeegeschäft bringen. Die Kaffeebauern werden von der Firma Bonaverde ausgewählt. Über eine Verkaufsplattform die per App erreichbar ist, können die Bohnen direkt bestellt werden. Die bisher noch notwendige Wertschöpfungskette soll so durchbrochen werden. Die für gewöhnlich nicht frei käuflichen Rohbohnen werden direkt vom Kaffeebauer zum Käufer gebracht. Die Röstung wird mittels der neuen Maschine zum Kunden verlagert. Die Verbraucher erhalten mehr Transparenz und die Farmer im Gegenzug mehr Geld.

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